19.12
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7.02 2026
DELPHINE
REIST
Station

Für die letzte Ausstellung des Jahres präsentiert LEMME „Station“ von Delphine Reist. Mit diesem Eingriff, der in Form einer Mini-Retrospektive stattfindet, reappropriiert die Walliser Künstlerin Objekte und Bilder, die stark mit dem Kanton verbunden sind, und schafft so eine ironisch gefärbte Darstellung.
Diese Postkarte, die für das lokale Publikum bestimmt ist, dekonstruiert durch abstrakte Fragmente eine Vision, die eng mit der Vorstellung des Wallis verbunden bleibt. Von der Architektur bis zu den kulinarischen Traditionen durchquert die Auswahl der Werke die Gedanken wie flüchtige Bilder und evoziert schwebende Augenblicke, alltägliche Anekdoten und eine Architektur, die perfekt in das Monolith von Pierre Vadi integriert ist.
Mit „Station“ spielt Delphine Reist mit dem Ort und wirft den Zuschauern einen Augenzwinkern zu. Im direkten Dialog mit dem Territorium, das sie beherbergt, lässt sie uns keine andere Wahl, als ihr mit einem verschwörerischen Lächeln zu antworten.
BIO
Delphine Reist, 1970 in Sion (Schweiz) geboren, lebt und arbeitet in Genf. Sie ist Preisträgerin des Swiss Art Award 2008 sowie des Prix de la Fondation Irène Reymond, hat an der ENSBA in Lyon unterrichtet und lehrt derzeit an der HEAD in Genf.
Mehrere Einzelausstellungen waren ihrem Werk gewidmet: im Tinguely Museum in Basel im Jahr 2023, im FRAC Grand Large in Dünkirchen 2022, in der Galerie Laurent Godin in Paris 2020, im Centre d’Art Pasquart in Biel 2017, im MAMCO 2013; anlässlich der Biennale von Dallas 2012; in Fri Art 2009 und in Thouars 2008.
Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Centre Pompidou in Paris, des FRAC Rhône-Alpes, FRAC Grand Large, FRAC Occitanie, FRAC Normandie, FRAC Bretagne, FRAC Nouvelle-Aquitaine, FRAC Limousin und des FDAC, Domaine de Chamarande in Frankreich; im FOMU in Antwerpen; im MAMCO, im Musée d’art und im FCAC im Wallis; im Kunstmuseum Olten, im FCAC und im FMAC in Genf in der Schweiz.
Delphine Reist hat zahlreiche Residenzaufenthalte in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Schweden, Armenien, Bulgarien, Estland, Portugal, Russland, den USA, China und Japan wahrgenommen, darunter im Centre d’art contemporain de Plovdiv in Bulgarien 2019, in der Friche la Belle de Mai in Marseille 2017, am Schweizer Institut in Rom 2011 und im Nationalen Zentrum für zeitgenössische Kunst in Sankt Petersburg 2005.
Ihr Werk wird von der Galerie Lange + Pult in Genf und von Laurent Godin in Paris vertreten.
| Mit Unterstützung von: |

Lemme ist ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Sitten (VS) und eine Skulptur des Künstlers Pierre Vadi. Lemme befindet sich im Park des Kulturzentrums Les Arsenaux und ist jederzeit frei zugänglich.